Partikelschäume von Schaumaplast

Der richtige Partikelschaum
für jede Anforderung

Ob Leichtbau im Automotive, Isolierung in der Kälte-/Klimatechnik oder Schutzverpackung für empfindliche Ware: Partikelschäume wie EPS, EPP oder eTPU lösen technische Aufgaben, wo klassische Materialien an ihre Grenzen kommen. Wir entwickeln, formen und liefern den passenden Werkstoff von der Kleinserie bis zur Großserie.

Familienunternehmen seit 1964

5 Werke in Deutschland, Polen & USA

Klein- & Mittelserien individuell gefertigt

Blöcke, Platten und Häute aus E-TPU Partikelschaum
Materialübersicht

Unsere Partikelschäume im Überblick

Jeder Werkstoff hat seine Stärke, wählen Sie nach Eigenschaft oder Anwendung, oder lassen Sie sich beraten.

schaumaplast-eps-styropor

EPS (Styropor®)

Der Klassiker unter den Partikelschäumen — wirtschaftlich und vielseitig einsetzbar.

leicht dämmend kosteneffizient

schaumaplast-epp

EPP

Nimmt Belastungen auf und federt zuverlässig zurück — ideal für sicherheitsrelevante Bauteile.

stoßfest rückstellfähig temperaturbeständig

schaumaplast-neopor

Graues EPS (Neopor®)

Dämmt spürbar besser als klassisches EPS bei gleicher Materialstärke.

hohe Dämmleistung Bauwirtschaft

schaumaplast-e-tpu

e-TPU (Infinergy®)

Bleibt auch nach tausenden Belastungszyklen elastisch und formstabil.

hohe Rückprallelastizität dauerhaft flexibel

schaumaplast-p-epp

P-EPP (poröses EPP)

Schluckt Schall, wo andere Materialien ihn reflektieren.

akustisch wirksam luftdurchlässig

schaumaplast-piocelan

Piocelan®

Lässt sich auch bei dünnen Wandstärken präzise und flexibel verarbeiten.

hohe Flexibilität dünnwandig formbar

schaumaplast-biomass-balance-eps

Biomass Balance Styropor®

Reduziert den fossilen Fußabdruck, ohne bei den Eigenschaften Kompromisse einzugehen.

massenbilanziert reduzierter CO₂-Fußabdruck

sunforce-partikelschaum

Sunforce

Behält seine Form auch bei dauerhaft hohen Temperaturen.

hohe Temperaturbeständigkeit formstabil

Grundlagen

Was ist ein Partikelschaum?

Partikelschäume entstehen durch das Verschweißen kleiner, geschäumter Kunststoffperlen (Partikel) unter Druck und Hitze zu einem festen, aber leichten Formteil. Je nach Ausgangsmaterial, etwa Polystyrol (EPS), Polypropylen (EPP) oder thermoplastisches Polyurethan (eTPU), unterscheiden sich Eigenschaften wie Elastizität, Dämmleistung oder Temperaturbeständigkeit deutlich.

Gemeinsam ist allen Partikelschäumen: geringes Gewicht, hohe Individualisierbarkeit in Geometrie, Dichte und Farbe sowie eine sehr gute Recyclingfähigkeit. Dadurch ersetzen sie in vielen Branchen schwerere oder weniger nachhaltige Materialien wie Metall, Gummi oder Vollkunststoff.

Geringes Gewicht

bis zu 98 % Luftanteil im Formteil

Individualisierbar

Geometrie, Dichte, Farbe frei wählbar

Recyclingfähig

sortenrein, teils rückführbar in Produktion

Vielseitig

von Dämmung bis Crash-Absorption

1. ROHPERLEN 2. VORSCHÄUMEN 3. FORMTEIL Perle → unter Druck & Hitze expandiert → im Werkzeug verschweißt Eigenschaften variieren je nach Rohstoff EPS EPP e-TPU DämmungRückstellungElastizität
Substitutionsargument

Wenn klassische Materialien an ihre Grenzen stoßen

Partikelschäume sind in vielen Formteil-Anwendungen längst die technisch und wirtschaftlich überlegene Alternative zu klassischen Materialien, nicht nur eine Nische.

Statt …
Meist ersetzt durch
Der Vorteil
Metall
→
EPP

Deutliche Gewichtsreduktion bei vergleichbarer Energieabsorption, z. B. bei Batteriegehäusen, Kofferraummulden, Crashpads im Automotive-Bereich.

Gummi / Elastomere
→
e-TPU (Infinergy®)

Dauerhaft hohe Rückprallelastizität, witterungsbeständig und deutlich leichter als klassische Gummipuffer oder Dämpfungselemente.

Kartonage / Vollpappe
→
EPS

Besserer Schutz empfindlicher Ware bei geringerem Gewicht, durch die TNO-Studie zu EPS vs. Kartonage belegt.

Mineralwolle / klassische Dämmstoffe
→
Neopor® (graues EPS)

Höhere Dämmleistung bei geringerer Materialdicke, einfach zu verarbeiten.

Sie planen eine Materialumstellung? Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welcher Partikelschaum Ihr aktuelles Material sinnvoll ersetzen kann.
Entscheidungshilfe

Welcher Partikelschaum passt zu Ihrer Anwendung?

Für einen ersten Überblick, die genaue Werkstoffauswahl klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.

Werkstoff
Gewicht
Elastizität
Dämmleistung
Temperatur
Schall
Recycling
EPS (Styropor®)
leicht
niedrig
hoch
mittel
niedrig
hoch
EPP
leicht
hoch
mittel
hoch
mittel
hoch
Neopor® (graues EPS)
leicht
niedrig
sehr hoch
mittel
niedrig
hoch
e-TPU (Infinergy®)
mittel
sehr hoch
niedrig
hoch
mittel
mittel
Nicht sicher, welcher Werkstoff passt?
Wirtschaftlichkeit

Ab welcher Stückzahl lohnt sich eine individuelle Formteil-Entwicklung?

Eine individuelle Formteil-Entwicklung lohnt sich nicht erst bei sehr hohen Stückzahlen. Anders als reine Großserien-Anbieter ist Schaumaplast auf die effiziente Fertigung von Klein- und Mittelserien spezialisiert. Dadurch können sich maßgeschneiderte Partikelschaum-Formteile bereits bei deutlich geringeren Stückzahlen als klassische Spritzguss-Lösungen wirtschaftlich rechnen.

Die konkrete Wirtschaftlichkeit Ihres Projekts prüfen wir individuell und transparent, von der ersten Idee bis zur passenden Fertigungslösung.

1
Initialkosten
Werkzeug
→
2
Serien-
fertigung
→
3
Kosten
pro Teil
Einsatzgebiete

Partikelschäume im Einsatz: für jede Branche die passende Lösung

Ihre Branche ist nicht dabei? Sprechen Sie uns zu Ihrer individuellen Anwendung an.

Verantwortung

Nachhaltigkeit bei Partikelschäumen

Partikelschäume stehen oft pauschal unter Kunststoff-Kritik. Zu Unrecht: Sie sind vollständig recyclingfähig, extrem materialeffizient und in mehreren Varianten bereits heute mit reduziertem CO₂-Fußabdruck verfügbar.

100 % recyclingfähig

Partikelschäume lassen sich sortenrein wiederverwerten und teilweise in den eigenen Produktionskreislauf zurückführen (rEPS).

Biomass Balance Styropor®

Biomassebilanzierter Rohstoffanteil reduziert den fossilen Fußabdruck, ohne Eigenschaften zu verändern.

Ressourceneffizienz durch Leichtbau

Geringeres Gewicht senkt Transportemissionen über die gesamte Lieferkette.

🏭Produktion 📦Nutzung ♻️Recycling Geschlossener Materialkreislauf

PPWR & Einwegkunststoffverbot: Was die EU-Verpackungsverordnung für Verpackungsverantwortliche bedeutet und warum EPS-Verpackungen nicht vom Einwegkunststoffverbot betroffen sind.

Warum Schaumaplast

60 Jahre Erfahrung, ein Ziel: der richtige Werkstoff für Sie

Größte Materialbreite

Wir empfehlen den objektiv besten Werkstoff, statt nur ein Material zu verkaufen.

Klein- & Mittelserien

Flexibilität, wo Großserien-Anbieter an Grenzen kommen.

5 Standorte

In Deutschland, Polen und den USA — kurze Wege, verlässliche Lieferfähigkeit.

Familienunternehmen

Inhabergeführt in 2. Generation, seit 1964, langfristige Partnerschaften.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zu Partikelschäumen

Was ist der Unterschied zwischen EPS, EPP und eTPU?

EPS (Styropor®) ist der wirtschaftlichste Partikelschaum mit guter Dämmwirkung, wird aber bei starker mechanischer Belastung eher spröde. EPP ist deutlich robuster, nimmt Stöße auf und federt zuverlässig in seine Ausgangsform zurück, ideal für sicherheitsrelevante Bauteile. e-TPU (Infinergy®) ist der elastischste der drei Werkstoffe und bleibt auch nach vielen tausend Belastungszyklen dauerhaft flexibel.

Ja. Partikelschäume aus EPS, EPP und den anderen Varianten im Schaumaplast-Portfolio sind sortenrein recycelbar. Produktionsreste lassen sich teilweise sogar direkt in den eigenen Produktionskreislauf zurückführen, etwa bei rEPS.

Für die Wärmedämmung im Bauwesen eignet sich vor allem graues EPS (Neopor®): Es erreicht durch eingelagerte Grafitpartikel eine deutlich höhere Dämmleistung als klassisches weißes EPS bei gleicher Materialstärke.

Ja. Geometrie, Dichte und Farbe unserer Partikelschäume lassen sich vollständig an Ihre Anforderungen anpassen — besonders relevant bei Sichtbauteilen, Markenprodukten oder farblich codierten Formteilen.

Anders als reine Großserien-Anbieter sind wir auf die effiziente Fertigung von Klein- und Mittelserien spezialisiert, eine individuelle Formteil-Entwicklung lohnt sich daher oft schon bei deutlich geringeren Stückzahlen als bei klassischen Spritzguss-Verfahren. Wie sich Werkzeugkosten und Stückzahl konkret zueinander verhalten, lesen Sie im Abschnitt „Ab welcher Stückzahl lohnt sich eine individuelle Formteil-Entwicklung?“ weiter oben auf dieser Seite.

Nein, nicht generell. Die Einwegkunststoff-Verbotsverordnung (EWKVerbotsV) betrifft bestimmte Einwegprodukte aus EPS, etwa Lebensmittelbehälter zum unmittelbaren Verzehr. EPS-Transportboxen für Fisch, Eis oder Pharmaprodukte sind davon ausdrücklich nicht betroffen.

Formteile werden in einer individuell gefertigten Form direkt in die gewünschte, oft komplexe Geometrie geschäumt. Zuschnitte entstehen dagegen durch das Schneiden von Blockware in einfachere Formen. Verpackungen und Ladungsträger kombinieren häufig beide Verfahren.

Lassen Sie uns den passenden Partikelschaum finden

Ob konkrete Anwendungsidee oder offene Fragen zu Eigenschaften und Verfügbarkeit, unser Team berät Sie zu Ihrem Vorhaben und findet den passenden Partikelschaum.